23. November 2007

The Host

Monsterfilme sehe ich gerne und außerdem muss ich gestehen, dass ich mir gerne japanische Gaiju-Filme mit Godzilla und Konsorten anschaue. Die Stories sind oft sehr naiv gestrickt, aber genau das richtige um einmal richtig abzuschalten. Zudem war ein Monsterfilm, wenn auch kein japanischer, mein erster Kontakt mit dem Kino.

The Host ist ein koreanischer Monsterfilm, der nicht zu den üblichen asiatischen Machwerken gehört, sondern sich zu einem richtigen Geheimtipp entwickelt hat. Nachdem Chemikalien einfach in den Han-Fluss geschüttet werden, taucht einige Zeit später ein seltsames Geschöpf auf, das Mensch jagt. Als bei einer Jagd ein kleines Mädchen dabei in die Fänge gerät, ruft das dessen Familie auf den Plan. Sie machen sich auf, um das Monster zur Strecke zu bringen…

Regisseur Bong Joon-ho hat einen Film im Stil von Steven Spielbergs Der weiße Hai inszeniert, der auf eine gehörige Portion Humor setzt. Gleichzeitig stellt er die Konflikte innerhalb einer Familie sehr gut dar, wobei aber die eigentliche Story, die Jagd nach dem Monster, nicht aus den Augen verloren wird. Hinzu kommt die Tatsache, dass The Host sehr gut getrickst wurde. Immerhin konnte man das amerikanische Trickstudio The Orphanage, das an vielen großen Produktionen in den letzten Jahren gearbeitet hat, verpflichten und auch der Weta Workshop, bekannt durch die Herr der Ringe-Filme, war an diesem Projekt beteiligt. Auch wenn The Host ab und zu seine Längen hat, bietet er gegen Ende einen recht spektakulären Showdown, der richtig Spaß macht. Eine Tatsache, die auch über weite Teile des Films gilt. The Host macht einfach Laune. Der Film ist also genau das richtige für einen trüben, verregneten Tag.

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